Leben aus den Quellen

 

   

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen.
(Psalm 42, 2-3)
 

 
 

Gott, du mein Gott, dich suche ich,
meine Seele dürstet nach dir.
Nach dir schmachtet mein Leib
wie dürres lechzendes Land ohne Wasser.
Darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum,
um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.
Denn deine Huld ist besser als das Leben;
darum preisen dich meine Lippen.
Ich will dich rühmen mein Leben lang,
in deinem Namen die Hände erheben.
(Psalm 63, 2-5)

Marienbrunnen im Klosterhof

 
 

In diesen Psalmen brachte schon vor fast 3000 Jahren das Volk Israel seine Sehnsucht nach Gott zum Ausdruck. Sie drücken auch aus, was wir wollen: Gott suchen in der Gemeinschaft der Mitschwestern und Ihm für unser Leben und seine Liebe danken. Das Leben im Kloster ist ein Weg zu Gott.

Der heilige Benedikt weist uns in seiner Regel an, wie man ihn gehen kann:

    "Seht doch, in seiner Güte zeigt uns der Herr den Weg zum Leben.... Gehen wir unter der Führung des Evangeliums seine Wege, damit wir ihn schauen dürfen, der uns in sein Reich gerufen hat."
    (Prolog 20/21)

In der Heiligen Schrift, in der Benedikts-Regel, in den Schriften der Cistercienser und aller Gottsucher und im Vorbild der Heiligen finden wir dazu immer wieder neue Orientierung und Impulse, die uns nach innen führen, dorthin, wo wir die Stimme des Herrn vernehmen, der uns in seine Nähe ruft.

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema:

Leben aus den Quellen
Der Cistercienserorden
Frauen im Cistercienserorden
Marienverehrung bei den Cisterciensern
Der hl. Benedikt von Nursia und seine Regel
Der hl. Bernhard von Clairvaux
Liturgie

 

 

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